U 505 - Ein deutsches U-Boot in Chicago
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U 505 ist ein U-Boot, das während des Zweiten Weltkriegs für die deutsche Kriegsmarine im Einsatz war. Ab Februar 1942 unternahm es zwölf Feindfahrten und versenkte acht Schiffe. U 505 wurde am 4. Juni 1944 von der United States Navy aufgebracht und ist heute im Griffin Museum of Science and Industry in Chicago zu besichtigen.

Wer Chicago besucht, sollte sich diese ungewöhnliche Sehenswürdigkeit nicht entgehen lassen. U 505 ist komplett restauriert und man kann das 76,5 m lange U-Boot per Führung von innen begehen. Dabei sollte man unbedingt beachten, dass man für diese Führung ein spezielles Ticket zusäzlich zur Eintrittkarte für das Museum erwerben muss.
Bei der Begehung bekommt man einen Eindruck davon, unter welchen beengten Verhältnissen die 48 Mann Besatzung auf dem U-Boot lebten. Innenhalb des Druckkörpers war das U-Boot nur 4,4 m breit.

Einige Matrosen mussten direkt im Torpedo-Laderaum schlafen:

Aber auch die Betten der Offiziere sahen nicht unbedingt kompfortabel aus:

Wie ohrenbetäubend laut es im Maschinenraum war, davon haben sicher alle, die den Film "Das Boot" gesehen haben, eine Vorstellung.

Am 4. Juni 1944 wurde U 505 von einem amerikanischen U-Boot-Jagdverband aufgebracht und schwer beschädigt. Die Besatzung wollte das Boot sprengen, kam aber nicht mehr dazu. Sie sprang über Bord und amerikanische Soldaten enterten das Schiff und kontern dessen Sinken verhindern.
Das U-Boot befindet sich seit 1954 in Chicago, wurde 2005 komplett restauriert und in einem eigens errichteten Museumsteil untergebracht. Es ist eines von nur vier weltweit erhaltenen deutschen U-Booten aus dem Zweiten Weltkrieg.



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